Matrix Per Rasberry Pi 3 Ansteuern?

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  • Wenn du so fragst: Natürlich. Klemm über HDMI einen Monitor an, läuft.

    Spaß beiseite. Was für ne Anzeige willst du ansteuern? Je nach Anzeigentyp ist da ein Pi vermutlich mehr oder weniger gut für geeignet.

  • Alles klar, dann muss der Pi auch nicht nur irgendwelche Eingaben deinerseits verarbeiten, sondern auch die Steuerfunktion der Hardware übernehmen.
    Mangels praktischer Erfahrung kann ich bisher nur zum Thema Flip Dot was sagen. Und zwar benötigst du auf jeden Fall zwischen Pi und Flip Dot noch ne Platine, die dir von 5 V Logikpegel des Raspi auf 12-24 V hochregelt und höhere Ströme bereitstellt. Ich meine, beim Pi gingen pro Pin nur maximal 40 mA (kann aber auch sein, dass ichs mit dem Arduino verwechsel, an dem bau ich grad rum), wohingegen du bei ner Matrix schon mit 300 mA rechnen kannst.

    Weiterhin musst du beim Pi, wenn du ne Matrix ansteuerst, sehr aufs Timing achten. Heißt konkret, dass du bei der Matrix die Spannung an den einzelnen Dots nicht zu lang anliegen lassen darfst, da du dir sonst die Spulen dahinter frittierst. Wir reden da von der Größenordnung 10 ms pro Dot. Ob der Pi sowas präzise liefern kann - keine Ahnung, da beim Pi ja auch ein Betriebssystem mit Scheduler im Hintergrund läuft, der die Ausführung einzelner Prozesse leicht anpasst. Ein Microcontroller wie der Arduino ist da wesentlich präziser, hat aber viel weniger Speicher, den du für deine Steuersoftware nutzen kannst.

    Long Story short: Matrix ansteuern klingt zwar einfach, ist es aber nicht - finde ich zumindest. Aber prinzipiell: Wenn du das wirklich vorhast, bleib dran. Du kannst bei dem Projekt extrem viel lernen und wenns am Ende funktioniert, noch besser.


    Was für Innenanzeigen hattest du eigentlich angedacht?

  • Ob der Pi sowas präzise liefern kann - keine Ahnung, da beim Pi ja auch ein Betriebssystem mit Scheduler im Hintergrund läuft

    Sollte beim Pi nicht das große Problem sein, die Python IDE sollte für den kurzen Zeitimpuls genau genug sein. Und selbst mit Scheduler musst du ja rechnen: an den GPIOs bekommst du über Python ein Signal von C1. 500Hz-1kHz raus, wenn du da nen Delay einbaust. Im Vergleich zu Taktfrequenz, die ja in der Region von 1,3GHz liegt (ich weiß es gerade nicht genau) ist das fast ein Witz.

  • ich verstehe da noch nicht mal, was dein Pi für ein Teil sein soll

    In an Nutshell:

    Eigentlich nur ein kleiner Einplatinen-Computer, der sein Betriebssystem von einer SD-Karte lädt und mit basically Handy-Hardware ausgestattet ist (daher Linux-Basiert). Kostet nicht viel, mit SD-Karte um die 45€. Lässt sich mit einer Python-IDE programmieren (Python ist hier die Programmiersprache, funktioniert ähnlich wie Batch, nur in umfangreich) und besitzt 40 GPIO-Pins (das sind Pins, mit denen du Dinge wie eine LED oder eben auch Displays ansteuern kannst). Was genau die Pins machen, ist Software-/Einsatzzweck-Abhängig. Hat mittlerweile auch WLAN (seit dem Pi 3).

  • Eine Anleitung dafür gibt es als solches wahrscheinlich nicht, aber fangen wir mal klein an: Was für eine Anzeige hast du (Modell, Bezeichnung usw.)? Hast du die mit oder ohne Steuerplatine?

  • Das schaut auf den ersten Blick so aus, als seien die Steuerplatinen jeweils noch vorhanden. Deine Stecker an den Anzeigen sind ja nur übersichtlich kompliziert. Mach mal bei der LCD-Anzeige noch Detailaufnahmen von den verbauten Platinen, auf denen man die Beschriftung auf den Chips erkennen kann. Schau bzgl. der FlipDot-Anzeigen mal, ob du die Verkleidung auf der Rückseite abgeschraubt bekommst und wenn ja, mach auch da mal Bilder von den Platinen. Wir müssen da noch herausfinden, was wie verschaltet ist.

  • Moderator

    Added the Label Hardware