Heute mal auf einem der beiden Gelenk-Umläufe der OLG unterwegs. Dafür habe ich den Wagen 99 bekommen, ein schöner C2 GÜ mit Euro 5-Motor. Man merkt deutlich den Unterschied zum Solobus: Man muss sich extremst konzentrieren bei den ganzen Engstellen (v.a. auf der 451).
Hier bei meiner ersten Fahrt auf der 456 in Lahnau.
Mit dem Gelenkbus ist es echt schwierig hier, man muss das volle Platzpotential der Straße ausnutzen.
Brümmau Altes Dorf ist mit Abstand die beschissenste Haltestelle. Selbst mit Solobussen kann man hier nie ordentlich halten.
Auf dem Weg nach Katzbach geht es diese Rampe hoch, obligatorisch ein Bild vom Heck dazu.
In Brunnershausen angekommen, wird kurz umgeschildert und der zweite Teil der Ringlinie wird gemeistert.
Wie weit soll ich denn noch zurück?!
Das ist ein offensichtlicher Vorteil von Gelenkbussen: Bilder des Busses in Kurven sehen immer gut aus!
Nun bin ich mittlerweile auf der 451 unterwegs, dies ist ein reiner Schul-Zubringer.
Eine besonderer Halt ist Lahntal Schulbushaltestelle: Diese wird nur von einer Hand voll Fahrten am Tag bedient.
Ein fieser Abschnitt ist die Rampe zum Buswendeplatz Warbach, hier kann man nur noch von hochquälen sprechen.
Am Wendeplatz selber ist es nicht besser, dermaßen eng.
Dilsch Grundschule ist für Gelenkbusse auch tödlichst.
Dies ist wieder einfacher: Der Abzweig nach Holzhausen, den ich mir heute aber hätte sparen können.
Am Bildungscampus Weidenkopf sieht man vor lauter sehr alt aussehenden Schülern fast den Bus nicht mehr, trotz 18 Metern Länge.
Die können mich mal. Für die 50 Meter karre ich die nicht mehr zum ZOB, nur damit ich dann durch diese extremst enge Ausfahrt wieder fahren kann. Ich fahr gleich zum Hof.
Besser ging es nicht, das Einparken auf dem Betriebshof. Damit beginnt meine fünfstündige Pause, wovon drei sogar bezahlt sind.
Karte: Landkreis Lahnau V4
Bus: MB C2 EN/BVG – GÜ E5
Repaint: OLG Wg. 99 (Lahnau-Repaintpack)