Der Strom hängt ja letztlich von der Ansteuerung ab. Durch den Multiplexbetrieb leuchten nicht hunderte LEDs gleichzeitig, sondern immer nur wenige zusammen. Das allerdings mit höheren Strömen als dem üblichen Dauerstrom, denn durch die gepulste Ansteuerung für kurze Zeit braucht es höhere Ströme für dieselbe Leuchtkraft (was wiederum die Lebensdauer verkürzt).
Verglichen mit der Umsteuerung der Flipdot-Plättchen spart man aufgrund des nötigen Dauerbetriebs der LEDs wahrscheinlich nichts, aber wie Perotinus schon sagte, die wegfallenden Leuchtstoffröhren dürften den gewünschten Effekt bringen. Und natürlich die höhere Wartungsfreiheit aufgrund geringerer Anzahl von Verschleißteilen. Andererseits: sind ein paar LEDs kaputt, kannst du - im Gegensatz zur Flipdotanzeige - nicht mal eben einzelne Punkte tauschen. Bestenfalls bestehen die Anzeigen aus kleineren, tauschbaren Modulen, dann braucht man immerhin nicht die gesamte Anzeige ersetzen.
Dass die Anzeigen bei ausgeschalteter Zündung oft ebenfalls aus sind, ist aber manchmal wirklich ärgerlich. Ist allerdings Einstellungssache (und vielleicht auch herstellerabhängig), von "aus" über "leuchtet mit verringter Helligkeit" bis "bleibt über Zeit x an und schaltet dann erst ab" gibt es da alles. Wenn die Anzeige während der Standzeit des Busses an der Haltestelle dinkel ist, weiß man unter Umständen erst, dass das der Bus war, den man nehmen musste, wenn er abfährt...
Ich glaube aber, wir entfernen uns etwas vom Threadthema... 