Sehr schön, nach 10 Jahren wird nicht mehr mehr jpg und png ins Spiel gebracht sondern es geht nur noch darum wann tga und wann dds. Wir sind also weitergekommen;-D Und in der Tat ist diese letzte übrig gebliebene Frage gar nicht so einfach, und insbesondere was die Qualität betrifft gibts wohl erhebliche Unterschiede welches Tool man dafür verwendet. Nutzt eigentlich jemand dieses dds-Plugin von Intel für Photoshop? Das ist jahrelang an mir vorbei gegangen aber mittlerweile nutze ich das fast ausschließlich, auch in Kombination mit der Batch-Funktion in Photoshop. DXTBMP stürzt gerne mal ab, das nicht. Qualitativ kann ich das aber nicht beurteilen, ich sehe zumindest keine Unterschiede. Jemand der aber jeden Pixel seines Busses kennt wird da sicher mehr zu sagen können.
Über TGA würde ich auch fast nur in Zusammenhang mit Bussen oder Fahrzeugen nachdenken, für Häuser etc grundsätzlich dds nehmen. Sogar die Bäume habe ich alle mittlerweile in dds und sehe keinen Unterschied.
Der Punkt bei dds ist ja auch dass OMSI es einfach bevorzugt behandelt. Nimmt mal einen Bus der TGA oder sonstwas in den Configs und Meshes verwendet, platziert aber eine gleichnamige dds-Datei neben der originalen Textur. OMSI wird trotzdem die dds nehmen.
Die Dateigröße auf dem Datenträger ist mittlerweile nicht mehr so entscheidend. der Flaschenhals von OMSI ist ja das Problem, nicht mehr die Geschwindigkeit des Datenträgers, eine SSD mal vorausgesetzt. Hatte aber auch oft den Fall gesehen dass die dds deutlich größer war als die TGA nach der Wandlung, vermutlich weil ich eben nicht das optimale Format gewählt habe, und trotzdem hat im Ladefluss die dds einfach besser "geflutscht". Ein weiterer Vorteil wäre noch dass es im VRAM komprimiert gehalten wird, während alle anderen Formate zunächst entpackt werden und im Speicher dann wie eine BMP Pixel für Pixel gehalten werden. VRAM ist aber immer noch ein Problem, auch bei heutigen Grafikkarten, denn OMSI kann nicht den kompletten VRAM adressieren. Auch mit dem 4GB Patch ist der Adressraum stark beschränkt, und der VRAM muss dabei immer mitberücksichtigt werden, was oft vergessen wird. Irgendwann ist halt Sense und dann fliegen die Texturen als erstes einem über die Ohren.
Ein Nachteil von TGA wäre auch noch zu nennen: es kann wie bei PNG und Co auch passieren dass die Texturen plötzlich durchknallen, allerdings bei weitem nicht so häufig. Und anscheinend spielt dabei auch die Einstellungen "maximale Größe in Reflexionen" in den OMSI-Optionen eine Rolle. Setzt man die auf 0 ist man ganz gut dagegen gesichert.
Und grundsätzlich sollte man halt auch gucken dass man wirklich das Format und die entsprechende Variante davon nimmt die man wirklich braucht. Ein stumpfes Konvertieren wird unnötig große Dateien erzeugen. Zum Beispiel ist eine dds ohne Alpha nur halb (oder ein viertel?) so groß wie mit Alpha...